Aus- Fort- und Weiterbildung bei Holas

„Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Hört man damit auf, treibt man zurück“, ein Laotse Zitat.

Angebote für Zertifikatslehrgänge

Atmungstherapeut/Respiratory Therapist

Ziel des Zertifikatslehrgangs

Der Respiratory Therapist ist ein spezialisierter Healthcare Practitioner, der über eine umfangreiche klinische und anwendungsbezogene pflege-, therapie- und Gesundheitswissenschaftliche Expertise des respiratorischen Systems verfügt.

Im Sinne von Advanced Healthcare Practice übernimmt der Atmungstherapeut unter Supervision eines Arztes selbständig ein erweitertes Tätigkeitsfeld in der Beatmungsmedizin.

 

Der Zweck des Zertifikatslehrgang zum Respiratory Therapist (Atmungstherapeut) dient insbesondere dem Professionalisierungsprozess von Therapie- und Pflegeberufen in der klinischen und außerklinischen Versorgung beatmeter Menschen.

 

Ansprechpartner:

Stefan Kliemek stefan.kliemek@holas-hagen.de
Telefon: 02331 34010 54
Telefax: 02331 34010 58

Berufsbild Respiratory Therapist

Das komplexe Aufgabengebiet des Respiratory Therapist / Atmungstherapeuten umfasst Assessment-, Diagnose-, Therapie-, Pflege- und Betreuungsprozesse im jeweiligen klinischen und außerklinischen Tätigkeitsfeld.

Durch seine erweiterten (advanced) fachspezifischen Schlüsselkompetenzen weist der Atmungstherapeut (DGpW) eine hohe klinische Expertise in medizinischen, therapeutischen und pflege-/gesundheitswissenschaftlichen Disziplinen auf, die in den fachpraktischen Maßnahmenplanungen und Interventionen zur Anwendung kommen. In seinem Arbeitskontext ist er stets auch als konsularischer Experte tätig.

Der Atmungstherapeut (DGpW) zeichnet sich insbesondere durch seine Spezialisierung in den folgenden Methoden aus:

Methoden

    • Konzepte und Theorien klinischer Entscheidungsfindung
    • Entwicklung von Clinical-Reasoning-Fähigkeiten
    • Diagnostische und atmungstherapeutische Maßnahmen, wie Lungenfunktionsdiagnostik- und analytik, Bronchoskopie, Röntgendiagnostik, Blutgasanalyse, medikamentöse Therapie,
      Sauerstofftherapie und Inhalationstherapie als niedrigschwellige (Mit-)Behandlung
    • Invasive und Nichtinvasive Beatmungspraxis, Beatmungspflege und lungenprotektive Beatmung
    • Grundlegende Expertise in der Medizin- und Gerätetechnik
    • Prinzipien der protokollgeleiteteten Respiratorentwöhnung (Weaning)
    • Physiotherapeutische Behandlungstechniken (Atemtherapie)
    • Systemische und verhaltenstherapeutische Methoden der Tabakentwöhnung
    • Strategien des Case-Managements (Traject-Management und KlientInnenbegleitung)
    • Strategien zur Recherche, Begutachtung und Implementierung von „evidence-based practice“ oder „best practice“ in Bezug auf berufsspezifische Assessment-, Diagnose-, Therapie-, Pflege und Betreuungsprozesse
    • Systemische Beratungs- und Therapiemethoden, um mehrdimensional Klienten (z.B. Patienten und Angehörigenschulungen, Raucherentwöhnung), Teams und Organisationen (z.B. in Fort- und Weiterbildungen) auf empirisch gesicherter Basis, fachspezifisches Wissen nachhaltig und anwendungsbereit zu vermitteln oder in Entscheidungsprozessen zu supervidieren
    • Entlassungsmanagement aus einer systemisch-familienzentrierten Perspektive
    • Interdisziplinarität, um in der Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen (Ärzten oder Therapeuten) Fachwissen zu kommunizieren und dabei die unterschiedlichen beruflichen Perspektiven der Beteiligten zu berücksichtigen (z.B. im Rahmen des Qualitätsmanagements)
    • Schmerzmanagement
    • TK Management und Dysphagie
    • Critical Airway Management
    • Ernährungsmanagement
    • Palliative Care

Umfang der Weiterbildung
720 Stunden, davon:
• 360 Stunden theoretischer Unterricht
• 240 Stunden Praktikum (nach 4. Block):
– 120 Stunden internistische Intensivstation
– 40 Stunden außerklinische Intensivpflege in einer Wohngruppe
– 40 Stunden Physiotherapie (Klinik)/Atemtherapie /pulmologische Rehabilitation
– 40 Stunden Schlaflabor oder Weaningzentrum oder pneumologische Praxis
• 100 Stunden Projektarbeit, Praktikumsberichte, Klausurvorbereitung
• 20 Stunden E-Learning (Online Lernplattform)

Während der Weiterbildung werden mehrere schriftliche Zwischenprüfungen, eine Facharbeit und ein Kolloquium absolviert.

Teilnehmer:
Teilnehmen können examinierte Alten-, Kranken- oder Kinderkrankenpflegekräfte sowie Therapeuten (Physio, Logo, Ergo) die Teilnahme von Hilfskräften ist ausgeschlossen.

Kosten: Die Gebühren betragen 5500,-€ pro Teilnehmer*in

Termine:
18. – 22.01.2021 1. Blockwoche
22. – 26.02.2021 2. Blockwoche
26. – 30.04.2021 3. Blockwoche
14. – 18.06.2021 4. Blockwoche
06. – 10.09.2021 5. Blockwoche
22. – 26.11.2021 6. Blockwoche
24. – 28.01.2022 7. Blockwoche
07. – 11.03.2022 8. Blockwoche
25. – 29.04.2022 9. Blockwoche
05. + 06.05.2022 Abschlussprüfung

Die Weiterbildung schließt mit dem Zertifikat „Atmungstherapeut / Respiratory Therapist“ ab.

Schulungsort:
Seminarstandort Essen der DGGP
Prinz-Friedrich-Straße 3
45257 Essen

Basiskurs „Außerklinische Beatmung“ 

Zielgruppe: Pflegefachkräfte in der außerklinischen Intensiv- und Beatmungspflege.

Kurs / Termine:

Kurskürzel: bAB2020_I   17.02.2020 – 21.02.2020 (08:00 – 17:00 Uhr)

Kurskürzel: bAB2020_II  25.05.2020 – 29.05.2020  (08:00 – 17:00 Uhr)

Kurskürzel: bAB2020_III 24.08.2020 – 28.08.2020  (08:00 – 17:00 Uhr)

Veranstaltungsort:

Holas AIB GmbH
Weidekampstr. 36
58093 Hagen-Fley

Ansprechpartner:

Stefan Kliemek stefan.kliemek@holas-hagen.de
Telefon: 02331 34010 54
Telefax: 02331 34010 58

Die Fortbildungsveranstaltung richtet sich an eigenverantwortlich tätige examinierte Pflegefachkräfte, die im außerklinischen Bereich tätig sind oder tätig werden wollen. Die Versorgung respiratorisch eingeschränkter Menschen erfordert qualifiziertes und spezialisiertes Pflegepersonal. Diese Weiterbildung bietet Ihnen Grundlagenwissen für den Umgang mit beatmungspflichtigen Patienten im außerklinischen Bereich.

Kursaufbau: theoretische, fachspezifische Schulung

Die Inhalte orientieren sich an der S2 – Leitlinie für invasive und nichtinvasive Beatmung als Therapie der chronischen respiratorischen Insuffizienz der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin. Die Inhalte entsprechen dem DIGAB Curriculum „Pflegefachkraft für außerklinische Beatmung“ und sind von der DIGAB anerkannt und zertifiziert.

Themen und Inhalte der theoretischen Schulungseinheiten:

    • Anatomie und Physiologie der Lunge
    • Gasaustausch
    • Krankheitsbilder, die zur respiratorischen Insuffizienz führen
    • Grundlagen der Beatmung, Beatmungsparameter
    • Atemwegsmanagement
    • Beatmungsformen
    • nicht-invasive Beatmung
    • Applikation von Sauerstoff
    • Monitoring
    • Atemgasklimatisierung, Sekretmanagement
    • Notfalltraining
    • Trachealkanülenmanagement
    • Recht in der außerklinischen Intensivpflege
    • Hygiene in der außerklinische Intensivpflege
    • parenterale und enterale Ernährung

Um ein DIGAB Zertifikat zu erhalten muss zusätzlich zum theoretischen Unterricht ein außerklinisches und ein klinisches Praktikum absolviert werden. Die Dauer der Praktika richtet sich nach der individuellen Beatmungserfahrung der Teilnehmer zum Beginn des Kurses.

Getränke / Catering: Während der Veranstaltung stehen Getränke und ein Catering zur Verfügung

Kosten: 570€ (inklusive 20€ für das DIGAB Zertifikat)

Fort- und Weiterbildung

Basiskurs „Basale Stimulation“

Zielgruppe: Pflegefachkräfte in der Außerklinischen Intensivpflege

Termin:

Tag 1: 03.09.2020 (08:00 – 16:00 Uhr)
Tag 2: 04.09.2020 (08:00 – 16:00 Uhr)
Tag 3: 22.09.2020 (08:00 – 16:00 Uhr)

 

Getränke / Catering: Während der Veranstaltung stehen
Getränke und ein Catering zur Verfügung

 

Kosten: 350€

Veranstaltungsort:

Holas AIB GmbH
Weidekampstr. 36
58093 Hagen-Fley


Ansprechpartner:

Stefan Kliemek stefan.kliemek@holas-hagen.de
Telefon: 02331 34010 54
Telefax: 02331 34010 58

Kursbeschreibung: Kommunikation braucht keine Worte

Basale Stimulation®  ist ein pädagogisch/ therapeutisches und pflegerisches Konzept. Es unterstützt durch ganzheitliche, körperbezogene Kommunikation schwer beeinträchtigte Menschen und fördert ihre Wahrnehmungs-, Kommunikations-, und Bewegungsfähigkeiten.
Dabei setzt Basale Stimulation®  auf einfache Mittel wie beispielweise auditive Angebote, vibratorische Anregungen und bewusste Berührungen. Ziel ist es, den eigenen Körper wahrzunehmen. Denn dies ist die Vorrausetzung, um einen Zugang zu Mitmenschen  und der Umwelt aufbauen zu können. Nonverbale, basale Kommunikation ermöglicht Austausch zwischen Menschen – über die Grenzen von Behinderung und Beeinträchtigungen hinweg.
Ursprünglich wurde das Konzept von Prof. Dr. Andreas Fröhlich für die Sonderpädagogik entwickelt und dort erfolgreich eingesetzt. Prof. Christel Bienstein erkannte sein Potenzial für die patientenorientierte Pflege und übertrug es in Zusammenarbeit mit Andreas Fröhlich auf diesen Bereich.
Quelle: www.basale-stimulation.de

Im Basisseminar sollen die Teilnehmerinnen die wichtigsten Grundgedanken und zentralen Ziele des Konzeptes kennen lernen. Mit vielen Selbsterfahrungsübungen werden die Teilnehmerinnen versuchen sich in die Wahrnehmungs- und Erlebniswelt von Betroffenen hinein zu fühlen und lernen wie man Wahrnehmung, Kommunikation und Bewegung fördert.

Ausbildung zur Pflegefachfrau – Pflegefachmann

Die Holas AIB GmbH bildet auch 2021 aus! Wir suchen Azubis die den Beruf der Pflegefachfrau bzw. des Pflegefachmannes erlernen wollen.

Die Ausbildung
Die Ausbildung soll die Kompetenzen vermitteln, die zur Erreichung des Ausbildungsziels erforderlich sind. Die Auszubildenden werden befähigt, auf der Grundlage fachlichen Wissens und Könnens sowie auf der Grundlage des allgemein anerkannten Standes pflegewissenschaftlicher, medizinischer und weiterer bezugswissenschaftlicher Erkenntnisse die beruflichen Aufgaben zielorientiert, sachgerecht, methodengeleitet und selbständig zu lösen sowie das Ergebnis zu beurteilen. Während des Unterrichts ist die Entwicklung der zur Ausübung des Pflegeberufs erforderlichen personalen Kompetenz einschließlich der Sozialkompetenz und der Selbständigkeit zu fördern.

Die dreijährige Ausbildung zur Pflegefachfrau / zum Pflegefachmann beginnt regulär im Frühjahr und Herbst eines Jahres. Die Ausbildung endet nach 3 Jahren mit dem Abschluss zur/m staatlich anerkannten Pflegefachfrau / Pflegefachmann.

Theoretische Ausbildung
Die theoretische Ausbildung mit insgesamt 2.100 Unterrichtsstunden umfasst folgende Kompetenzbereiche:

Pflegeprozesse und Pflegediagnostik in akuten und dauerhaften Pflegesituationen verantwortlich planen, organisieren, gestalten, durchführen, steuern und evaluieren. Kommunikation und Beratung personen- und situationsbezogen gestalten.
Intra- und interprofessionelles Handeln in unterschiedlichen systemischen Kontexten verantwortlich gestalten und mitgestalten. Das eigene Handeln auf der Grundlage von Gesetzen, Verordnungen und ethischen Leitlinien reflektieren und begründen.
Das eigene Handeln auf der Grundlage von wissenschaftlichen Erkenntnissen und berufsethischen Werthaltungen und Einstellungen reflektieren und begründen.

Perspektiven
Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung können Sie später vielfältige Möglichkeiten der Weiterbildung nutzen und unterschiedliche Qualifikationen erwerben, z.B.: Weiterbildung zur Leitung einer Station/eines Wohnbereiches oder Weiterbildung zur Praxisanleiterin/zum Praxisanleiter. Studiengänge in den Bereichen Pflegemanagement, Pflegepädagogik und Pflegewissenschaft bieten interessante berufliche Perspektiven.

Ansprechpartner:

Stefan Kliemek stefan.kliemek@holas-hagen.de
Telefon: 02331 34010 54
Telefax: 02331 34010 58

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung  (link zum Bewerbungsformular) für einen attraktiven Ausbildungsplatz bei der Holas AIB GmbH.

Praktische Ausbildung
1. Die Ausbildung mit 2.500 Stunden soll insbesondere dazu befähigen, die folgenden Aufgaben selbstständig auszuführen:

a. Erhebung und Feststellung des individuellen Pflegebedarfs und Planung der Pflege,
b. Organisation, Gestaltung und Steuerung des Pflegeprozesses,
c. Durchführung der Pflege und Dokumentation der angewendeten Maßnahmen,
d. Analyse, Evaluation, Sicherung und Entwicklung der Qualität der Pflege,
e. Bedarfserhebung und Durchführung präventiver und gesundheitsfördernder Maßnahmen,
f. Beratung, Anleitung und Unterstützung von zu pflegenden Menschen bei der individuellen Auseinandersetzung mit Gesundheit und Krankheit sowie bei der Erhaltung und Stärkung der eigenständigen Lebensführung und Alltagskompetenz unter Einbeziehung ihrer sozialen Bezugspersonen,
g. Erhaltung, Wiederherstellung, Förderung, Aktivierung und Stabilisierung individueller Fähigkeiten der zu pflegenden Menschen insbesondere im Rahmen von Rehabilitationskonzepten sowie die Pflege und Betreuung bei Einschränkungen der kognitiven Fähigkeiten,
h. Einleitung lebenserhaltender Sofortmaßnahmen bis zum Eintreffen der Ärztin oder des Arztes und Durchführung von Maßnahmen in Krisen und Katastrophensituationen,
i. Anleitung, Beratung und Unterstützung von anderen Berufsgruppen und Ehrenamtlichen in den jeweiligen Pflegekontexten sowie Mitwirkung an der praktischen Ausbildung von Angehörigen von Gesundheitsberufen,

2. ärztlich angeordnete Maßnahmen eigenständig durchzuführen, insbesondere Maßnahmen der medizinischen Diagnostik, Therapie oder Rehabilitation,

3. interdisziplinär mit anderen Berufsgruppen fachlich zu kommunizieren und effektiv zusammenzuarbeiten und dabei individuelle, multidisziplinäre und berufsübergreifende Lösungen bei Krankheitsbefunden und Pflegebedürftigkeit zu entwickeln sowie teamorientiert umzusetzen.

Die praktische Ausbildung dient dazu, die im theoretischen und fachpraktischen Unterricht erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten zu vertiefen, zu erweitern und in der beruflichen Praxis anzuwenden.

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